LANZ BULLDOG
Restaurierung eines D3506 von 1938 |
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Zusammenbau / Aufarbeitung der Einzelteile
Das Getriebe sah noch sehr gut aus.
Nachdem alles gereinigt war, entschied ich mich zum Einbau einer schnelleren Gruppe 35/17-30.
Anstelle des Gruppenrades der 3.Getriebewelle mit 32 Zähnen verbaute ich ein Schaltrad mit 35 Zähnen.
Das Gruppenrad der 4.Getriebewelle mit 33 Zähnen tauschte ich gegen ein Zahnrad mir 30 Zähnen aus.
Gleichzeitig habe ich die Getriebelager erneuert und die Lagerluft entsprechend neu eingestellt.
Alle Öl- und Brennstoffleitungen wurden erneuert.
Dafür verwendete ich handelsübliches 6mm weichgeglühtes Kupferrohr.
Die Löthülsen wurden hart angelötet, neue Druckschrauben gibt es zu kaufen.
Die alten Kühlerelemente waren nicht mehr zu retten sodass ich auf Neuteile zurückgreifen musste.
Die Vorderräder wurden montiert und eine neue Lampenstange angefertigt.
Montage der Getriebebremse, Ventilator, Tank, Stehbleche, Hinterräder, Kupplungsausrückwelle und Ölsaugleitungen.
Alle Reibbeläge wurden erneuert (zurechtschneiden, bohren und neu aufnieten).
Zur ersten "Sitzprobe" und zum Anpassen der Sitzposition wurde provisorisch der Schwingsitz montiert.
Nachdem nun weitere Kleinteile repariert, aufgearbeitet und lackiert waren, ging es weiter mit dem Zusammenbau.
Die Sitzfeder war nicht mehr brauchbar, Ersatz fand ich bei einem Federhersteller.
Probleme machte die Backenkupplung. Nach dem Einbau stellte sich heraus das die S-förmigen Federn der Backen am Kupplungsgleitstück
schleiften. Selbst das Einsetzen von neuen Gleitbuchsen an den Zapfen des Gleistückes brachte keinen Erfolg. Das Gleistück war so
verschlissen, das ein anderes her mußte. Über das Internet fand ich eine komplette, gut erhaltene Backenkupplung in der Nähe von
Darmsradt.
Nach dem Einbau war dann alles soweit i.O.
Jetzt war es an der Zeit Getriebe- und Schmieröl einzufüllen.
Als Getriebeöl verwende ich SAE 85 W140 und als Schmieröl unlegiertes SAE 30.
So, nun stehen die Einstellarbeiten des Drehzahlreglers, des Boschölers und der Kraftstoffpumpe an
und demnächst folgt dann hoffentlich bald ein Bericht über den ersten Probelauf.
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